Pfarrei Sankt Willibrord - Echternach
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Die Echternacher Basilika wird jahrein, jahraus von vielen Pilgergruppen besucht. Der Höhepunkt der Verehrung ist die alljährliche Springprozession am Pfingstdienstag, die noch nichts von ihrer jahrhundertalten Attraktivität eingebüsst hat. Die Luxemburger Dekanate und Pfarreien pilgern während der Willibrordus-Oktave zum Grabe des Landesheiligen und seit 1995 wird das Fest des Heiligen in jeder Pfarrei der Diözese feierlich begangen. Während in früheren Zeiten Willibrord als Fürsprecher bei Nervenerkrankungen, Fallsucht und Kinderkrankheiten angerufen wurde, werden heutzutage die mannigfaltigen Anliegen der modernen Menschen bei Gelegenheit der Willibrordusmesse vorgetragen, die jeden Montag um 9.00 Uhr in der Krypta am Grabe des Heiligen gelesen wird.
Die Verehrung des heiligen Willibrord:
Schon bald nach seinem Tode, im Jahre 739, setzte die Verehrung Willibrords als Heiliger ein. Immer zahlreichere Pilger zogen zu seinem Grab nach Echternach. Der Kult war zunächst auf Willibrords Missionsgebiet beschränkt. Die beiden Biographien, zunächst die von Alcuin, die um das Jahr 800 geschrieben wurde, dann diejenige von Abt Thiofrid, die 300 Jahre später entstand, berichteten über Legenden und unzählige Wunder, so dass das Ansehen und die Verehrung des Heiligen wuchs. Die Willibrordusquellen und –brunnen, welche die Missonswege Willibrords säumten und eine rege Tauftätigkeit bezeugen, wurden vom Volk aufgesucht, um die Heilung von verschiedenen Nervenkrankheiten, besonders bei Kindern, zu erflehen. Eine grosse Anzahl von Pfarrkirchen in Belgien, Holland und am Niederrhein, die oft vom Kloster Echternach abhängig waren, haben das Patrozinium Willibrords bis heute bewahrt.
Die Echternacher Basilika wird jahrein, jahraus von vielen Pilgergruppen besucht. Der Höhepunkt der Verehrung ist die alljährliche Springprozession am Pfingstdienstag, die noch nichts von ihrer jahrhundertalten Attraktivität eingebüsst hat.
Die Luxemburger Dekanate und Pfarreien pilgern während der Willibrordus-Oktave zum Grabe des Landesheiligen und seit 1995 wird das Fest des Heiligen in jeder Pfarrei der Diözese feierlich egangen. Während in früheren Zeiten Willibrord als Fürsprecher bei Nervenerkrankungen, Fallsucht und Kinder-krankheiten angerufen wurde, werden heutzutage die mannigfaltigen Anliegen der modernen Menschen bei Gelegenheit der Willibrordusmesse vorgetragen, die jeden Montag um 9.00 Uhr in der Krypta am Grabe des Heiligen gelesen wird.