Pfarrei Sankt Willibrord - Echternach
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Die Verehrung des heiligen Willibrord:
Schon bald nach seinem Tode, im Jahre 739, setzte die Verehrung Willibrords als Heiliger ein. Immer zahlreichere Pilger zogen zu seinem Grab nach Echternach. Der Kult war zunächst auf Willibrords Missionsgebiet beschränkt. Die beiden Biographien, zunächst die von Alcuin, die um das Jahr 800 geschrieben wurde, dann diejenige von Abt Thiofrid, die 300 Jahre später entstand, berichteten über Legenden und unzählige Wunder, so dass das Ansehen und die Verehrung des Heiligen wuchs. Die Willibrordusquellen und -brunnen, welche die Missonswege Willibrords säumten und eine rege Tauftätigkeit bezeugen, wurden vom Volk aufgesucht, um die Heilung von verschiedenen Nervenkrankheiten, besonders bei Kindern, zu erflehen. Eine grosse Anzahl von Pfarrkirchen in Belgien, Holland und am Niederrhein, die oft vom Kloster Echternach abhängig waren, haben das Patrozinium Willibrords bis heute bewahrt.
Jedes Jahr kommen zahlreiche Einzelpilger und Pilgergruppen nach Echternach um am Grabe des Heiligen zu beten.
Viele Pilger beweisen ihre Treue zum hl Willibrord durch die Teilnahme an der Springprozession die jedes Jahr am Pfingstdienstag stattfindet.
An jedem Montag um 9 Uhr wird in der Krypta der Basilika, am Grabe des hl. Willibrord, eine Willibrordus-Messe gefeiert, wo für verschiedene Anliegen gebetet wird.
Die Melodie: